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Massive Preissteigerungen beim Gasbezug belasten die Verbraucher spürbar.
Seit Januar 2002 ist der Bezugspreis bei den Stadtwerken Kaltenkirchen bis zum 1.1.2009 um satte 132,4 % gestiegen. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh ergibt dies eine jährliche Mehrbelastung (ohne MwSt.) von 850 EUR!!! Ganz abgesehen davon, dass in 2006 zusätzlich noch der Grundpreis erhöht wurde.

Ist aber dieses Erhöhung wirklich berechtigt? Betrachtet man die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke Kaltenkirchen über die letzten Jahre, so eröffnen sich doch erhebliche Zweifel.
Es wird viel behauptet, aber einen gerichtlichen Nachweis zur Billigkeit der Preiserhöhungen nach § 315 - BGB scheut man offensichtlich.

Begründet wurden Preissteigerungen stets mit gestiegenen Einkaufskosten, die an den Heizölpreis gekoppelt sind. Auffällig ist jedoch, dass bei fallenden Heizölpreisen die Preissenkungen beim Gaspreis geringer ausfallen. Würde tatsächlich ausschließlich der Heizölpreis ursächlich den Gaspreis beeinflussen, so stellt sich die Frage, warum zum Beispiel im Zeitraum Jan-März 2009 der Nettogaspreis 6,27 Ct/kWh beträgt und nicht 3,53 Ct/kWh wie im gleichen Zeitraum 2005. Der durchschnittliche Heizölpreis in diesen Monaten war fast identisch.

Mit der Gründung der Interessengemeinschaft haben wir uns zum Ziel gesetzt, sowohl die Preispolitik der Stadtwerke Kaltenkirchen kritisch zu beobachten als auch nach Alternativen in einem in der Entstehung befindlichen Gasmarkt zu suchen.

Wir, das sind unzufriedene Gaskunden, die sich bereits seit geraumer Zeit kritisch mit der Preisentwicklung beschäftigen. Unser Kreis ist offen für den Zugang weiterer interessierter Mitbürger.